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Welcome to BLINK #12 – Building the brands of the future

Die Zukunft bringt viele Herausforderungen für Marken. Bei vielen Managern ist die Verunsicherung groß, denn sie fragen sich wie Marken noch in eine Welt passen, die zunehmend von Algorithmen, Daten und schnellen Verkäufen diktiert wird. Oder auch wie man zukünftig mit Konsumenten in Verbindung tritt, wenn alles Voice Control basiert sein wird. Viele Fragen wollen beantwortet werden, denn schließlich sollen Marken für die Zukunft gerüstet sein, und sich nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen.

In dieser Ausgabe von BLINK beleuchten wir diese Fragen und noch mehr. Wir setzen uns damit auseinander, wie sich die Definition von “Marke” im digitalen Zeitalter entwickelt und wir verraten Ihnen Tipps und Tricks, wie man in dieser Welt des Wandels relevant bleibt.

Die Veränderung der Konsumgewohnheiten ist nur eine von vielen Herausforderungen. Sprechende, digitale Assistenten wie Siri, Cortana und Alexa verkürzen den “Path to Purchase”.  Die wichtigen „Point of Engagement“ und „Point of Transaction“ verschmelzen zunehmend durch die immer steigende Anzahl an smarten Geräten in unseren Wohnungen und Häusern. Um erfolgreich zu reagieren, müssen sich Marken auf drei Ebenen fokussieren: Daten, Zweck und Innovation.

Daten werden heute oft als das “neue Öl” für Marken bezeichnet, weil sie den gesamten Kommunikationsprozess befeuern. Somit sind Marken, die Zugang zu Daten haben, im klaren Vorteil, wenn es darum geht sich anzupassen und erfolgreich zu arbeiten. Aber, wie Zohar Plan erklärt, ist es ein komplexes Thema Daten richtig zu verstehen. Einige Marken in Südamerika gehen dabei bereits neue Wege und versuchen ihre Kunden noch präziser zu erreichen.

Zweck, der zweite Punkt, ist in diesem Fall als etwas zu verstehen, was den reinen marktwirtschaftlichen Zweck eines Unternehmens übersteigt. Mehr und mehr erwarten Konsumenten von einer Marke eine gesellschaftspolitische Verantwortung. Camilo Plazas beschreibt mehrere Wege, wie Marken dieser Verantwortung nachkommen können. Shell ist mit Sicherheit eine Marke, die sich dem Ziel verschrieben hat, einen Unterschied zu machen. Senior Marketer Chris Hayek und Malena Cutuli erzählen uns, wie dieses Prinzip auf unterschiedliche Weise in die Kampagnen eingearbeitet wird.

Schließlich und endlich war Innovation schon immer notwendig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Aber noch nie war sie so wichtig wie im digitalen Zeitalter, gerade für große Organisationen. Deshalb zahlt es sich durchaus aus einen Innovationsprozess formell zu verankern. Wie man Risiken vermeidet und sich Freiräume eröffnet, um mit neuen Technologien zu experimentieren, beschreibt Hannah Mirza.

Eine Marke, die diesen Weg bereits erfolgreich eingeschlagen hat, ist Mars. In dem Bericht von Gulrez Arora wird dargestellt, wie die „Launchpad Initiative“ Mars dabei hilft, neue Beziehungen mit Start-Ups zu knüpfen und innovative Marketinglösungen schnell und erfolgreich zu entwickeln.

Marken fit für die Zukunft zu machen, wird nicht einfach werden. Es bedeutet, dass neue Fähigkeiten gelernt und dass Organisationen zum Teil neu strukturiert werden müssen, um den Erfordernissen der digitalen Welt zu entsprechen. Auch, wenn diese Aussichten wenig ermutigend klingen, so ist es doch eine absolute Notwendigkeit für die Marken der Zukunft!

Ich hoffe, dass Sie BLINK wieder sehr spannend und anregend finden!

Hier können Sie sich das Magazin als PDF herunterladen.

Herzliche Grüße

Andreas Vretscha

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